Gefühlsmoment No. 02

Das Gefühl, wenn ein Teil der Mitmenschen beschlossen hat, in 2d weiter zu leben.

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Widerspruch

Ein Spatz muss auch mal deutlich werden:

Hiermit widerspreche ich einem nicht gewollten Abo einer Erkältung und fordere den Verursacher auf, den Sachverhalt unverzüglich zu klären. Ist ja schließlich bald Frühling.

Vielen Dank für die Unterstützung!

Mit zwitschernden Grüßen

Spatz

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Eisblumen No. 01

Eisblumen No. 01

Schön warst du Winter, ohne Frage,
doch nun kommen die heiteren Tage.
Voller Sonnenschein und Kraft,
So das Spazierengehen wieder Spaß macht.
Entdecken kann ich viele Spatzen,
die auf Ästen sich treffen und schwatzen.
Und schon bald, ihr werdet sehn,
werdet ihr den Rasen wieder mäh’n.
Und so freue ich mich auf die neue Jahreszeit,
denn jede ist besonders, und bietet eine Möglichkeit.

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Traurigkeit- eine unbequeme Emotion?

Kennt Ihr das? Es gibt Tage, an denen Ihr einfach nicht aus dem Tal kommt, egal was Ihr anstellt? Und wenn ihr versucht das Gefühl zu beschreiben, dann wird es meist auf „Ich bin einfach nur traurig“ heruntergebrochen.

Nun stelle ich mir die Frage: Sollten wir dieses Gefühl differenzierter betrachten oder etwa gar nicht darüber nachdenken, sondern uns einfach ergeben? Ich habe nämlich das Gefühl, dass je mehr ich über diesen Aspekt meiner Emotionen nachdenke, umso schneller laufe ich die Treppe hinunter. Denn mein zum Drama neigendes Gehirn spielt immer gleich die „worse case“ Schleife. Und zwar als Langspielplatte.

Auf der anderen Seite muss ich mich als denkender Mensch, auch selbst reflektieren. Ich habe im Moment (wer weiß, wann ein nächster davon kommt) verstanden, dass ich nicht durch Stillstand etwas ändern kann, sondern nur durch Bewegung und Veränderung. Und dazu gehört eben auch das Auseinandersetzen mit meinen Emotionen. Manchmal sind sie mir sehr nah, manchmal eben auch fremd und manchmal sprechen sie eine komplett andere Sprache. Das Schwierige an ihnen ist, sie zu definieren und meinem Umfeld „sanft“ mitzuteilen, ohne dass sie ihren Zweck verstecken müssen.

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Glücksmoment No. 01

Und plötzlich bist du da,
Mein Gefühl.
Dieser warme, flatternde Glücksmoment.
Wie ein Flügelschlag eines Falters.
Und jetzt?
Bin ich allein.
Du bist einfach davongeflogen.

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NEIN, ich möchte das SO nicht, aber…

Letztes Jahres hatte ich mich bewusst für einen Ausstieg aus dem „sozialen“ Online-Business  entschieden. Doch jetzt, muss ich rückblickend eingestehen, dass ich mir über die Konsequenzen nicht bewusst war.

Es ist verwunderlich wie einsam, uninformiert und ausgeschlossen ich mich durch die „soziale“ Abstinenz gefühlt habe. Und dies betraf nicht nur das private Leben. Selbst im großen Haifischbecken namens Job schwimmt man schnell im kleinen Tümpel, wenn kein zweites Ich online, dass auch noch genau die richtigen Beiträge liked und teilt.

Welche Argumente haben mich nun wieder in den Schafstall zurückgetrieben? Keines, denn wenn wir ehrlich sind, kann kein Argument bestehen, denn sie sind alle recht irrational und kontrovers. Es ist eher ein Kompromiss, ich nutze das Netzwerk vor allem als Informationsquelle.

Und ich finde ich es auch wahnsinnig spannend, wie etwas, was einen recht schlechten Ruf hat, so wahnsinnig erfolgreich sein kann.

Facebook, die große Kontroverse!

 

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Früher waren wir Normaden…

…und gleichzeitig Jäger und Sammler. Ich frage mich, wie haben das die Menschen damals angestellt. Gut sie hatten bestimmt nicht so viel unnützes Zeug angehäuft, trotzdem hatten sie meist ein paar Herden Vieh. Also wie haben sie das gemacht, mit der Flexibilität?

Flexi..Dingsbums ich mag dieses Wort nicht, weil es in so vielen Lebenslagen genutzt wird und immer einen gewissen Grad an Entbehrung mit sich trägt. Sind Sie flexibel im Job? Super, dann fangen Sie übermorgen in Singapur an. Bist du flexibel in der Beziehung? Klasse, dann lass uns jetzt nicht drüber diskutieren und SPONTAN (noch so ein Wort) entscheiden. Es ist schon seltsam, auf der einen Seite wird meiner Generation vorgeworfen, dass wir keine Ideale oder Traditionen haben, auf der anderen Seite, wo sollen sie denn herkommen, wenn wir ständig „herumziehen“ müssen?  Es ist nicht mal mehr die Kleinstadt, die uns beruflich und vielleicht privat keine Perspektive bietet, selbst Großstädte werden immer unattraktiver. Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin schon flexi.., doch irgendwann müssen wir uns „zur Ruhe“ setzen, weil wir nicht ewig auf der großen Reise unterwegs sein können. Und wenn ich alt und grau bin und auf mein Leben zurückblicke, dann möchte ich meine Erfahrungen zwar nicht missen, aber ich möchte auch ein Gefühl von Geborgenheit und Heimat spüren.

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Eine geplante Trennung

Mein erster Gedanke: Es wird schwer werden. Sehr schwer.
Doch der Abschied war notwendig. Und so musste ich deutlich werden.
Ich kommunizierte klar und deutlich: Das war’s! Es ist vorbei!
Das Pflaster wurde heruntergerissen. Doch ich spürte keinen Schmerz.

Wir haben uns einfach auseinander gelebt.
Ich wollte weg. Du konntest nicht mit.
Ich dachte, ich würde Dich unendlich vermissen.
Du dachtest ich kann ohne Dich nicht leben.
Ich hatte mich aber entschieden: Ich gehe ohne Dich.

Der Abschied war geplant und strukturiert.
Es war ein schöner, letzter Abend. In kleiner Runde, ganz intim.
Ein letzter Zug deines Duftes. Ein letzter Rausch der Sinne.
Dann war es an der Zeit, getrennte Wege zu gehen.
Du bliebst hier, ich ging.
Am Ende waren wir beide überrascht, wie wenig wir uns vermissten.

Und wie geht es uns nach einem Jahr?
Unser Abschied war von Dauer. Du hast sicher schon jemand Neuen gefunden.
Damit komme ich klar. Ich möchte Dich nicht mehr in meinem Leben haben.
Für mich war es ein Anfang. Für dich das Ende!

Zigarette, du blauer Dunst, Lebewohl!

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Heute schon in Erinnerungen geschwelgt?

Sidmouth, Devon

In Erinnerungen schwelgen ist immer schön und wir nehmen uns viel zu wenig Zeit dafür. Denn Zeit ist in unser heutigen Gesellschaft ein kostbares Gut geworden. Deshalb boomt auch der Markt der Zeitersparer wie noch nie zu vor. Da in wenigen Tagen sich meine Reise nach Südengland jährt, habe ich mir „meine“ Zeit genommen und schwelge in Erinnerung. Ich lass Euch teilhaben, an einer wunderbaren Natur, die zum Träumen einlädt. Viel Spaß!

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Es war einmal die Heimat

Rückbau Hoyerswerda

Der Bagger rollt und wuchtet die staubige Erde um. Im Prinzip gleicht die Landschaft einer Wüste. Langsam holt sich die Natur ihren Platz wieder.

Für viele wirkt es surreal, denn vor gefühlt ein paar Jahren standen hier noch Hochhäuser, sogar ein gesamter Wohnkomplex. Ich selbst habe keine wirkliche Verbindung zum Thema Rückbau, betraf es doch meist die „neue Stadt“. Und jetzt?

Geht es in der „Alten Stadt“ weiter. Meine Schule ist weg, und es macht mich traurig, gar wehmütig, denn ich habe Angst um die Stadt – um meine Stadt – um meine Heimat.

Vom Wohnkomplex in der „Neuen Stadt“ ist nur noch ein Haus übrig. Es trotzt dem Abriss, so sehe ich es poetisch. Realistisch hab ich keine Ahnung warum gerade dieses letztes Haus stehen bleiben darf, in einer Wüste der Leere. Die Straßen gleichen einem Gerippe, begrenzt von sich aufbäumender Natur, die sich ihr Reich langsam uns stetig wiederholt.

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