Der Content ist tot, es lebe der Content

Rückschließend auf eine Weiterbildung, die ich derzeit besuche, habe ich diese Überschrift genutzt, um Euch mitzuteilen, dass ich meinen Blog umstrukturieren möchte. Ursprünglich wurde der Blog ja als eine Art Reisetagebuch geführt, da die „Reise“ aber jetzt schon einige Zeit in der Vergangenheit liegt, muss mein Blog mit neuem Content gefüttert werden oder sterben. Und da sterben im Netz gar nicht so leicht ist, weil alles irgendwie und vor allem irgendwo gespeichert ist, entscheide ich mich für eine Reanimation.

Ein ewiges Streitthema im Marketing (nicht nur ONline) ist der Inhalt. Vor ein paar Jahren wurde ein Trend losgetreten, dass es nur noch um den Content geht. Schnell wurden Buzzwords gefunden wie Contentmanager und Contentmarketing.

Ich finde die Idee nicht neu, denn wenn es nicht um den Inhalt geht, um was geht es denn dann? Die Gefahr ist doch eher, dass sich ein Zwang entwickelt, Content zu schaffen und zu finden. Und wir wissen was passiert, wenn Content plötzlich erfunden wird, wo keiner da ist…

In diesem Sinne, versuche ich den ehemaligen Reiseblog ein wenig umzubauen. Es werden ein paar Fotos rausfliegen, dafür aber neue den Weg hineinfinden. Aber im Großen und Ganzen soll es eben um den CONTENT gehen. Mit der kleinen Einschränkung, dass ich mir herausnehme, für mich relevanten Inhalt zu publizieren. Wenn sich aber ein anderer Blogger mit einem Gastbeitrag in meiner „Sammlung“ verewigen möchte, immer her damit. Ich würde mich sehr freuen!